Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz am Ballhausplatz von Olfa Nicolai

Kunst im öffentlichen Raum

Werke internationaler und österreichischer Künstler werden an ausgewählten Plätzen Wiens präsentiert. Unter anderem können Objekte von Ernst Caramelle, Tony Cragg, Fritz Wotruba, Alfred Hrdlicka, Franz West, Rachel Whiteread oder Henry Moore besichtigt werden.

Ziel der Kunst im öffentlichen Raum ist es, öffentliche Stadträume mit temporären und permanenten Projekten zu beleben und aufzuwerten. Also Augen auf beim Spaziergang durch die Stadt. Denn an fast jeder Ecke gibt's in Wien Kunst zu bewundern.

Auswahl von Kunstwerken, die innerhalb des Gürtels zu finden sind:

  • Ernst Caramelle: Kunstpassage Karlsplatz, 2013 (4., U-Bahn-Station Karlsplatz, Hauptpassage)
  • Rachel Whiteread: Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoah, 2000 (1., Judenplatz)
  • Tony Cragg: Skulptur Ferryman, 1997 (1., Georg-Coch-Platz vor der PSK)
  • Olafur Eliasson: Lichtinstallation Yellow Fog, 2008 (1., Am Hof 6a)
  • Philip Johnson: Skulptur Wiener Trio, 1996 (1., Franz-Josefs-Kai/Schottenring)
  • Fritz Wotruba: Große stehende Figur, 1962 (8., Friedrich-Schmidt-Platz 6)
  • Alfred Hrdlicka: Mahnmal gegen Krieg und Faschismus, 1988 (1., Dr.-Helmut-Zilk-Platz)
  • Franz West: Gerngroßsäule, 2007 (6., Rahlgasse)
  • Ken Lum: Medieninstallation Pi, 2006 (1., Westpassage Karlsplatz/Friedrichstraße)
  • Henry Moore: Plastik Hill Arches im Wasserbecken vor der Karlskirche, 1978 aufgestellt (4., Karlsplatz)
  • Peter Kogler: Installation in der U-Bahn-Station Karlsplatz (Zwischengeschoß U1/U2)
  • Roland Kodritsch: Reason to Belive, 2009 (6., Getreidemarkt 17/Ecke Mariahilfer Straße)
  • Olaf Nicolai: Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz, 2014 (1., Ballhausplatz)
  • Lawrence Weiner: Zerschmettert in Stücke (im Frieden der Nacht)/Smashed to pieces (in the still of the night), 1991 (6., Esterházypark/Flakturm, Haus des Meeres)

Weiterführende Infos: www.koer.or.at

Typografisches Museum auf Hausmauer

Ein ganz besonderes "Museum" ist in der Kleinen Sperlgasse 2c im 2. Bezirk zu finden: 13 vor der Verschrottung gerettete Fassadenbeschriftungen ehemaliger Geschäfte zieren dort eine Feuermauer und können rund um die Uhr besichtigt werden. In Szene gesetzt wurde diese außergewöhnliche Wand vom Verein "Stadtschrift".

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